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Microsites

Fragen und Antworten. Verblendmaterial Vollkeramik

Welche Fragen treten auf in der Anwendung? Hier finden Sie unter den Stichworten mögliche Antworten.
Verbundprobleme Vollkeramik-Gerüst / Verblendkeramik
  • Der Base Dentine Washbrand muss nach den Angaben der Verarbeitungsanleitung aufgetragen werden, damit eine gute Oberflächenbenetzung erzielt wird. Das Einhalten der richtigen Temperatur ist für das korrekte Aufschmelzen des Base Dentines notwendig. Frisch geschichtete Keramik nicht zu schnell und zu heiß vortrocknen.
  • Bei der Korrektur einer Brücke darauf achten, dass beim Auffüllen der Interdentalräume nicht trocken geriffelt wird, da sich sonst das Material nicht verbindet. Evtl. Interdentalräume vor dem Auffüllen mit einer öligen Flüssigkeit (z.B. VITA INTERNO Fluid, KEIN Babyöl verwenden) benetzen.
Zurückziehen der Keramik im Randbereich
  • Verkleinerte Zahnform als Unterstützung der Konstruktion modellieren, damit eine gleichmäßige Wandstärke der Keramik erzielt werden kann. Unterstützung der Höcker im Seitenzahnbereich. U-förmige Modellation der Interdentalräume.
  • Im Randbereich auf eine gute Adaption der Massen achten. Zur Sicherheit vor dem Brand evtl. mit einem trockenen, sauberen Pinsel (Pinsel Nr. 10) über diese Bereiche streichen (von inzisal nach zervikal).
  • Bei Brücken beim ersten Brand immer bis auf die Grundmasse durchseparieren. Keramik schrumpft immer zur dicksten Stelle, daher empfiehlt sich eine gleichmäßige Schichtstärke. Keine trockenen und mit Sägezähnen ausgestatteten Instrumente verwenden. Dadurch kann sich die Keramik von der Gerüstoberfläche lösen und abziehen.
  • Sollte vor dem Finish ein Gummipolierer verwendet werden, kann die Oberfläche danach nicht mit Flüssigkeit benetzt werden. Sie muss zuerst gereinigt werden. Hierzu reicht es nicht aus mit einem Dampfstrahler oder mit Wasser zu reinigen. Silikonreste an der Oberfläche müssen mechanisch mit einer Ziegenhaar-Bürste entfernt werden.
  • Isoliermittelreste dürfen sich nicht an der Keramikoberfläche befinden. Kein Babyöl oder ähnliches zur Isolierung verwenden. Hierbei kann auch der Kontakt mit dem frisch isolierten Antagonisten (Gegenbiss) zu Problemen führen.
Keramikabplatzungen (Chipping)
  • Von Anfang an sollten die Mindestwandstärken bei der Gerüstgestaltung beachtet werden, so dass die Mindestwandstärken von zirkulär 0,5 mm bzw. okklusal 0,7 mm nicht unterschritten werden. Kleinere Korrekturen nur vor dem Sintern des Gerüstes durchführen. Bitte Konnektorenstärken des Herstellers beachten.
  • Falls jedoch nach dem Sintern kleinere Korrekturen an den Gerüsten notwendig sein sollten, ausschließlich mit Diamanten und wassergekühlter Turbine arbeiten. Außenflächen nie sandstrahlen. Nicht zu viel Druck und mit angegebener Umdrehungszahl arbeiten (Angaben der Hersteller beachten).
  •  Hitzeentwicklung an der Oberfläche vermeiden. Keine Ausarbeitungssteine verwenden, da Bindemittel auf Oberfläche haften kann. Nach dem Beschleifen eine thermische Behandlung (Regenerationsbrand) des Gerüstes durchführen, um evtl. stattgefundene Phasenumwandlungen an der Oberfläche umzukehren. Entstandene Mikrorisse können nicht regeneriert werden.
  • Verkleinerte Zahnform als Unterstützung der Konstruktion modellieren, um eine gleichmäßige Wandstärke der Keramik zu erzielen. Unterstützung der Höcker im Seitenzahnbereich. U-förmige Modellation der Interdentalräume. Keine scharfen Kanten.
  • Zu verblendende Fläche am Gerüst nie abstrahlen, da dadurch WAK-Unterschiede entstehen. Beim Abstrahlen der Innenflächen auf sauberen Strahlsand achten. Keine Umlaufstrahlgeräte verwenden.
  • Um eine optimale Oberflächenbenetzung des ZrO2 Gerüstes zu gewährleisten, empfehlen wir einen Base Dentine Washbrand (alternativ kann auch Transpa Dentine, Chroma Plus, Effect Liner, etc. verwendet werden). Dieser muss nach den Angaben der Verarbeitungsanleitung aufgetragen werden. Das Einhalten der richtigen Temperatur (+40°C gegenüber normaler Brenntemperatur) ist für das korrekte Aufschmelzen des Materials notwendig. Die Oberfläche muss glänzen.
  •  Die Schichtstärke der keramischen Verblendung muss gleichmäßig über die gesamte zu verblendende Fläche verlaufen.
  • Auf korrekte Brennparameter und Brenntemperatur achten. Bei großspannigen Brücken und dicken Brückengliedern empfiehlt es sich aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit des Zirkondiogerüstes eine längere Aufheizrate zu wählen. z.B. 45°C pro Minute. Brennmuffel mit Spiegel überprüfen und testen, ob alle Heizwendeln brennen (optimale Prüftemperatur zwischen 200° und 300°C).
  • Die Oberfläche der Verblendkeramik mit Diamanten beschleifen. Hierbei darauf achten, dass nicht zu heiß geschliffen wird. Bei stumpfen Diamanten nicht den Anpressdruck erhöhen, sondern den Schleifkörper erneuern. Bei der Verwendung einer Turbine immer auf Wasserkühlung achten.
  • Sollten beim Einsetzen der Restaurationen Schleifkorrekturen erforderlich sein, müssen diese erneut geglättet werden. Dies erfolgt am Besten durch erneuten Glanzbrand oder Politur der beschliffenen Flächen.
  • Die Dicke der Keramikschicht soll die Gesamtschichtstärke von 2 mm nicht überschreiten.
  • Um eventuelle thermische Restspannungen in der Verblendkeramik, insbesondere bei massiven Restaurationen, zu vermeiden, empfehlen wir ein langsames Abkühlen im letzten Brandvorgang bis unterhalb der Transformationstemperatur der Verblendkeramik (bei VITA VM 9 liegt diese bei ca. 600°C). Damit kann der Glanzbrand, als auch ein letzter Dentinbrand (falls nur poliert werden sollte) gemeint sein.

Aufrisse in der Keramik
  • Verkleinerte Zahnform als Unterstützung der Konstruktion modellieren, damit eine gleichmäßige Wandstärke der Keramik erzielt werden kann. Unterstützung der Höcker im Seitenzahnbereich. U-förmige Modellation der Interdentalräume.
  • Beim Anmischen aller Keramikmassen ist darauf zu achten, dass diese blasenfrei angemischt werden. Hierzu die Flüssigkeit von der Seite zum Pulver geben und die Masse gut mit einem Glas- oder Achatspatel durchmischen. Keinen Metallspatel verwenden, da es zu Metallabrieb kommen und dadurch zur Verfärbung der Keramik führen kann.
  • Auf einen sauberen Arbeitsplatz achten, Staub und verunreinigtes Pinselwasser können zu Problemen (wie z.B. Blasenbildung) führen.
  • Zu dick aufgetragene Isolierflüssigkeiten vermeiden.
  • Bei Brücken beim ersten Brand immer bis auf das Gerüst durchseparieren. Keramik schrumpft immer zur dicksten Stelle, daher empfiehlt sich eine gleichmäßige Schichtstärke. Keine trockenen und mit Sägezähnen ausgestatteten Instrumente verwenden. Dadurch kann sich die Keramik von der Oberfläche lösen und abziehen.
  • Auf korrekte Brennparameter und Brenntemperatur achten. Test zur Kontrolle der Brennmuffel durchführen, in dem man mit einem Spiegel in die Brennkammer schaut und kontrolliert ob die Brennmuffel rundherum gleichmäßig brennt.
  • Sollte vor dem Endfinish ein Gummipolierer verwendet werden, kann die Oberfläche danach nicht mit Flüssigkeit benetzt werden. Sie muss zuerst gereinigt werden. Hierzu reicht es nicht aus mit einem Dampfstrahler oder mit Wasser zu reinigen. Silikonreste an der Oberfläche müssen mechanisch mit einer Ziegenhaar-Bürste entfernt werden.
  •  Isoliermittelreste dürfen sich nicht an der Keramikoberfläche befinden. Kein Babyöl oder ähnliches zur Isolierung verwenden. Hierbei kann auch der Kontakt mit dem frisch isolierten Antagonisten (Gegenbiss) zu Problemen führen.
  • Bei der Korrektur einer Brücke darauf achten, dass beim Auffüllen der Interdentalräume nicht trocken geriffelt wird, da sich sonst das Material nicht verbindet. Evtl. Interdentalräume vor dem Auffüllen mit einer öligen Flüssigkeit (z.B. VITA INTERNO, KEIN Babyöl verwenden) benetzen.
Sprünge
  • Verkleinerte Zahnform als Unterstützung der Konstruktion modellieren, damit eine gleichmäßige Wandstärke der Keramik erzielt werden kann. Unterstützung der Höcker im Seitenzahnbereich. U-förmige Modellation der Interdentalräume. Keine scharfen Kanten.
  • Hitzeentwicklung an der Oberfläche vermeiden.
  • Der Base Dentine Washbrand (alternativ kann auch Transpa Dentine, Chroma Plus oder Effect Liner verwendet werden) muss nach den Angaben der Verarbeitungsanleitung aufgetragen werden, damit eine gute Oberflächenbenetzung erzielt wird. Das Einhalten der richtigen Temperatur (+40°C gegenüber normaler Brenntemperatur) ist für das korrekte Aufschmelzen des Materials notwendig.
  • Bei Brücken beim ersten Brand immer bis auf das Gerüst durchseparieren. Keramik schrumpft immer zur dicksten Stelle, daher empfiehlt sich eine gleichmäßige Schichtstärke. Keine trockenen und mit Sägezähnen ausgestatteten Instrumente verwenden. Hiermit kann sich die Keramik von der Gerüstoberfläche lösen und abziehen.
  • Auf korrekte Brennparameter und Brenntemperatur achten. Zur Kontrolle der Brennmuffel Test durchführen, in dem man mit einem Spiegel in die Brennkammer schaut und kontrolliert ob die Brennmuffel rundherum gleichmäßig brennt.
  • Die Oberfläche der Keramik mit Diamanten beschleifen. Hierbei ist darauf zu achten nicht heiß zu schleifen. Bei stumpfen Diamanten nicht den Anpressdruck auf die Keramik erhöhen, sondern den Schleifkörper austauschen. Bei der Verwendung einer Turbine immer auf Wasserkühlung achten.
  • Keine Brennträger mit Metallpins benutzen.
Blasenbildung
  • Das Gerüst ausschließlich mit Diamanten und wassergekühlter Turbine bearbeiten. Nicht zu viel Druck und mit angegebener Umdrehungszahl arbeiten (Angaben der Hersteller beachten). Hitzeentwicklung an der Oberfläche beim Ausarbeiten vermeiden. Keine Ausarbeitungssteine verwenden.
  • Beim Anmischen aller Keramikmassen ist darauf zu achten, dass diese blasenfrei angemischt werden. Hierzu die Flüssigkeit von der Seite zum Pulver geben und die Masse gut mit einem Glas- oder Achatspatel durchmischen. Die Verwendung von einem Metallspatel kann zu Metallabrieb und zur Verfärbung der Keramik führen, deshalb nicht benutzen. Auf einen sauberen Arbeitsplatz achten, (Metall)staub und verunreinigtes Pinselwasser können zu Problemen führen. Zu dick aufgetragene Isolierflüssigkeiten vermeiden.
  • Keramische Massen sollten beim Wiederanmischen nicht mit Modellierflüssigkeit sondern mit destilliertem Wasser angemischt werden. Auch hier darauf achten, dass keine Bläschen eingearbeitet werden. Auf ein gleichmäßiges Feuchtigkeitsverhältnis der geschichteten Masse achten.Nicht ständig nachfeuchten oder austrocknen lassen.
  • Abstrahlen des 1. Brand mit AL2O3 kann Blasen verursachen.
Farbe der Restauration wirkt zu blass/zu grau
  • Beim Anmischen aller Keramikmassen ist darauf zu achten, dass diese blasenfrei angemischt werden. Hierzu die Flüssigkeit von der Seite zum Pulver geben und die Masse gut mit einem Glas- oder Achatspatel durchmischen. Die Verwendung von einem Metallspatel kann zu Metallabrieb und zur Verfärbung der Keramik führen, deshalb nicht benutzen. Auf einen sauberen Arbeitsplatz achten, Metallstaub und verunreinigtes Pinselwasser können zu Problemen führen. Zu dick aufgetragene Isolierflüssigkeiten vermeiden.
  • Isoliermittelreste dürfen sich nicht an der Keramikoberfläch befinden. Kein Babyöl oder ähnliches zur Isolierung verwenden. Hierbei kann auch der Kontakt mit dem frisch isolierten Antagonisten (Gegenbiss) zu Problemen führen.
  • Brenntemperatur zu hoch oder zu niedrig: Auf korrekte Brennparameter und Brenntemperatur achten (Brennprobe mittels Brenngradtest durchführen).
  • Zu viel TRANSPA DENTINE und/ oder ENAMEL verwendet.
  • Zu wenig BASE DENTINE verwendet.
  •  Verblendstärke zu gering, um eine sichere Farbreproduktion zu gewährleisten ist auf eine Keramikschichtstärke von ≥ 0,6 mm zu achten.
  • Keramische Massen sollten beim Wiederanmischen nicht mit Modellierflüssigkeit sondern mit destilliertem Wasser angemischt werden. Auch hier darauf achten, dass keine Bläschen eingearbeitet werden. Auf ein gleichmäßiges Feuchtigkeitsverhältnis der geschichteten Masse achten. Nicht ständig nachfeuchten oder austrocknen lassen. Schleifer ausschließlich für die Bearbeitung eines Werkstoffes verwenden.
  • Zu kurz vorgetrocknet, Flüssigkeit wurde nicht vollständig ausgebrannt.
Trübung in der Keramik
  • Auf korrekte Brennparameter und Brenntemperatur achten. Brennmuffel mit Spiegel überprüfen und testen, ob alle Heizwendel brennen (optimale Prüftemperatur zwischen 200° und 300°C).
  • Isoliermittelreste dürfen sich nicht an der Keramikoberfläche befinden. Kein Babyöl oder ähnliches verwenden. Hierbei kann auch der Kontakt mit dem frisch isolierten Antagonisten (Gegenbiss) zu Problemen führen.
  • Der Auftrag der Korrektur sollte nicht in zu kleinen Portionen geschehen. Hierbei ist auch auf ein nicht zu starkes Austrocknen zu achten. Evtl. eine Flüssigkeit benutzen die länger feucht hält (VITA MODELLING FLUID oder durch Zugabe eines Tropfen VITA Interno Fluid).
  • Brenntemperatur ist zu niedrig. Tipp: WINDOW Test durchführen
  • Zu häufiges Absaugen und wieder Anfeuchten der Masse vermeiden, auf gleichmäßiges Feuchtigkeitsniveau achten.
  • Zu kurz vorgetrocknet, Flüssigkeit wurde nicht vollständig ausgebrannt.
Nadelstiche an der keramischen Oberfläche
  • Beim Anmischen aller Keramikmassen ist darauf zu achten, dass diese blasenfrei angemischt werden. Hierzu die Flüssigkeit von der Seite zum Pulver geben und die Masse gut mit einem Glas- oder Achatspatel durchmischen. Verwendung von Metallspateln kann es zu Metallabrieb und der Verfärbung der Keramik führen, deshalb nicht benutzen. Auf einen sauberen Arbeitsplatz achten, Metallstaub und verunreinigtes Pinselwasser können zu Problemen führen. Zu dick aufgetragene Isolierflüssigkeiten vermeiden.
  • Keramische Massen sollten beim Wiederanmischen nicht mit Modellierflüssigkeit sondern mit destilliertem Wasser angemischt werden. Auch hier darauf achten, dass keine Bläschen eingearbeitet werden. Auf ein gleichmäßiges Feuchtigkeitsverhältnis der geschichteten Masse achten. Nicht ständig nachfeuchten oder austrocknen lassen.
  • Der Auftrag der Korrektur sollte nicht in zu kleinen Portionen geschehen. Hierbei ist auch auf ein nicht zu starkes Austrocknen zu achten evtl. eine Flüssigkeit benutzen die länger feucht hält.
  • Zu häufiges Absaugen und wieder Anfeuchten der Masse vermeiden; auf gleichmäßiges Feuchtigkeitsniveau achten.
  • Vor dem Auftragen der Keramik angeschliffene Oberflächen befeuchten (jedoch nicht mit öligen Flüssigkeiten, wie z.B. Interno Liquid).
Schwarze Punkte in der Keramik
  • Beim Anmischen aller Keramikmassen ist darauf zu achten, dass diese blasenfrei angemischt werden. Hierzu die Flüssigkeit von der Seite zum Pulver geben und die Masse gut mit einem Glas- oder Achatspatel durchmischen. Bei der Verwendung von einem Metallspatel kann es zu Metallabrieb und zur Verfärbung der Keramik führen, deshalb nicht benutzen.
  • Auf einen sauberen Arbeitsplatz achten, (Metall)staub und verunreinigtes Pinselwasser können zu Problemen führen.
  • Zu dick aufgetragene Isolierflüssigkeiten vermeiden. Kein Babyöl oder ähnliches verwenden.
Fehler beim Brand
  • Im Randbereich auf eine gute Adaption der Massen achten, evtl. mit einem trockenen, sauberen Pinsel über diese Bereiche streichen, bevor diese gebrannt werden.
  • Bei Brücken vor dem ersten Dentinbrand die einzelnen Glieder jeweils interdental bis auf das Gerüst separieren. Keramik schrumpft immer zur dicksten Stelle, daher empfiehlt sich eine gleichmäßige Schichtstärke. Keine trockenen und mit Sägezähnen ausgestatteten Instrumente verwenden. Dadurch kann sich die Keramik von der Gerüstoberfläche lösen und abziehen.
  • Die Krone wirkt "leblos" oder nicht transluzent genug: evtl. falsche Flüssigkeit verwendet.
  • Wirkt die Krone nach dem Brand sehr “glasig“ oder werden die Kanten rund: bitte Brennmuffel überprüfen!!
  • Falsche Ofenparameter oder eine defekte Vakuumpumpe.
  • Falsches Vortrocknen, Trübung, Graustich.
Welche Gerüstmaterialien kann man mit VITA VM 9 verblenden?

VITA VM 9 ist, unter Beachtung der Verarbeitungsanleitung und der von VITA empfohlenen Richtlinien zur Gerüstgestaltung, herstellerunabhängig für Gerüste aus 3Y-TZP (-A) zu empfehlen (wie z.B. VITA In-Ceram YZ).

Da die Funktionalität von einer Vielzahl von Parametern abhängig ist, kann nur der Anwender die Qualität in einem entsprechenden Fall gewährleisten. Darüberhinaus eignet sich VITA VM 9 hervorragend zur Individualisierung aller VITABLOCS und PM 9.

Was ist der Zweck / das Einsatzgebiet des VITA VM 9 EFFECT LINERs?

Der VITA VM 9 EFFECT LINER ist nicht zu verwechseln mit den LINER Materialien des Mitbewerbs. Der VITA VM 9 EFFECT LINER wird nicht zur Farbgebung des Zirkondioxid- Gerüstes eingesetzt.

Der EFFECT LINER verfügt nachweislich über eine besonders stark ausgeprägte Fluoreszenz und wird zur Steuerung der Fluoreszenz aus der Tiefe universell eingesetzt.

Kann das Zirkondioxid-Gerüst komplett abgestrahlt werden,...

...bevor ich mit VITA VM 9 verblende?

Nein, mechanische Oberflächenbehandlungen wie Schleifen mit Diamanten und Sandstrahlen können dem Zirkondioxidgerüst zum Teil überkritische Energiemengen zuführen, was zu einer großflächigen Verzerrung des Kristallgitters oder sogar zur Phasenumwandlung des ZrO2 führen kann. Für die Verblendung hat dies zur Folge, dass sich an der Grenzfläche komplexe Spannungsverläufe aufbauen können, die zum sofortigen Versagen, aber auch zu unterkritischem Risswachstum und daraus resultierenden Spätschäden an der Restauration führen können. Dieser Effekt kann unter anderem durch die röntgenographische Phasenanalyse nachgewiesen werden (Bild 1). Monoklines ZrO2 besitzt im Gegensatz zum tetragonalen ZrO2 einen deutlich geringeren WAK.

Sollte die Zirkonoxidrestauration adhäsiv mit einem phosphatmonomerhaltigen Befestigungskomposit (z.B. PANAVIA) befestig werden, so führt das Abstrahlen der Klebeflächen mit AL2O3, max. 50 μm und einem Strahldruck von ≤ 2,5 bar zu einer beständigen Verbindung zwischen Komposit und Oxidkeramik.

Welchen Zweck hat der BASE DENTINE Washbrand?

Der BASE DENTINE Washbrand wird zur Erzielung eines guten Verbunds zwischen Gerüstmaterial und Verblendmaterial eingesetzt. Alternativ kann auch Transpa Dentine, Chroma Plus oder Effect Liner eingesetzt werden. Wichtig ist, dass die korrekte Brenntemperatur eingehalten wird. Die Materialien sollen 40°C höher als die normal angegebene Temperatur gebrannt werden.

Gibt es für VITA VM 9 spezielle Schultermassen?

Es sind VITA VM 9 MARGIN Massen erhältlich – diese werden jedoch nur für kleinere Korrekturen im Randbereich eingesetzt. Eine Kürzung der ZrO2-Kappe analog der Metallkeramik ist nicht indiziert.

Wie kann ich die Intensität des COLORING LIQUIDs...

... bei Brückenzwischengliedern beeinflussen?

Durch Auftrag mit dem Pinsel kann die Intensität des COLORING LIQUIDs verändert werden.

Einpinseln des Gerüstes mit destilliertem Wasser und anschließendes Eintauchen in COLORING LIQUID verringert die Farbaufnahme des Gerüstes.

Farbübereinstimmung zu Farbskala sehr gut, jedoch...

... bei Eingliederung im Mund starke Abweichungen (wirkt zu dunkel).

Mögliche Ursache kann ein verfärbter Stumpf sein. Daher bitte Stumpf-Farbe prüfen und gegebenenfalls Abdecken oder Bleachen.

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